Verbote in einzelnen Ländern erschweren Erfolgsaussichten für Kinderwunschpaare

Unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen in den einzelnen Ländern in Europa können Kinderwunschpaare unter Umständen daran hindern, in ihrem Heimatland die Therapie mit bestmöglicher Erfolgsaussichten bekommen zu können. Diese Gesetzesbestimmungen haben zur Folge, dass an gewissen Zentren (Standorten) bestimmte Behandlungs-Therapien nicht erlaubt sind.

In Europa gibt es länderspezifische Unterschiede zwischen medizinisch hilfreichen und den gesetzlich erlaubten Behandlungsmethoden im Bereich der Kinderwunschbehandlung. Nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Medizin sind die Praktiken inzwischen sehr gut erforscht und stellen bei richtiger Anwendung heutzutage für die Gesundheit des Kinderwunschpaares, und vor allem für das langersehnte eigene Kind, keine speziellen Risiken dar. Trotzdem sind die geschichtlichen, politischen, religiösen, ideologischen Hintergründe in verschiedenen Ländern sehr komplex, was sich in der Umsetzung gesetzlicher Bestimmungen zeigt. Daher gibt es teilweise große Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten, was in der Reproduktionsmedizin erlaubt ist und was nicht.

Aktuelle Beiträge aus dem Kinderwunsch-Blog:


„Corona-Impfungen machen unfruchtbar?“ | Faktencheck zur SARS-CoV-2 Schutzimpfung bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft

von IVF Zentren Prof. Zech,
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Symbolbild | Foto: Shutterstock Die Verunsicherung in puncto Corona-Impfung scheint derzeit, gerade bei jüngeren Menschen, größer denn je. Gerüchte wie „Unfruchtbarkeit nach COVID-Impfung“ halten sich hartnäckig. Was könnten mögliche Gründe dafür sein? Das Thema Impfen, insbesondere die Corona-Impfung, ist bei vielen sehr emotional behaftet. Meist hervorgerufen durch mangelnde Aufklärung, Fehlinformationen und Vertrauensverlust in die Politik(More)…



Chronische Endometritis: Fakt oder Fiktion?

von IVF Zentren Prof. Zech,
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Symbolbild | Foto: Shutterstock Unter chronischer Endometritis versteht man eine dauerhafte Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Die Diagnose setzt eine sorgfältige Anamnese voraus, nicht zuletzt aufgrund von bislang fehlenden einheitlichen Kriterien. Dabei gilt es auch zu klären, ob sich eine chronische Endometritis unmittelbar auf die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau auswirkt und inwieweit konventionelle Therapien, sprich Antibiotika-Therapien,(More)…



Endlich schwanger – „Ich trau mich nicht, mich zu freuen“

von IVF Zentren Prof. Zech,
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Symbolbild | Foto: Shutterstock „Wir wünschen uns ein gemeinsames Kind!“ – jedoch ist Eltern zu werden leider nicht immer so einfach. Wenn medizinische Hilfe notwendig wird, dann führt der Weg meist in eine IVF-Klinik, wo sich das Team fachlich und persönlich vollends dafür einsetzt, um dem Paar diesen sehnlichen Wunsch zu erfüllen: Untersuchungen, hormonelle Stimulation,(More)…



Postoperative Auswirkungen chirurgischer Eingriffe | Teil 3 der Themen-Serie „Reproduktionsmedizin und Chirurgie“

von IVF Zentren Prof. Zech,
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Foto: Artikel Fachzeitschrift gyne In unseren IVF-Zentren legen wir großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen und pflegen zudem fortlaufend den multidisziplinären, fachmedizinischen und wissenschaftlichen Austausch mit internationalen Expertinnen und Experten. Wie wichtig der berühmte Blick über den Tellerrand ist, sehen wir besonders im dritten und somit letzten Teils unserer(More)…