Verbote in einzelnen Ländern erschweren Erfolgsaussichten für Kinderwunschpaare

Unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen in den einzelnen Ländern in Europa können Kinderwunschpaare unter Umständen daran hindern, in ihrem Heimatland die Therapie mit bestmöglicher Erfolgsaussichten bekommen zu können. Diese Gesetzesbestimmungen haben zur Folge, dass an gewissen Zentren (Standorten) bestimmte Behandlungs-Therapien nicht erlaubt sind.

In Europa gibt es länderspezifische Unterschiede zwischen medizinisch hilfreichen und den gesetzlich erlaubten Behandlungsmethoden im Bereich der Kinderwunschbehandlung. Nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Medizin sind die Praktiken inzwischen sehr gut erforscht und stellen bei richtiger Anwendung heutzutage für die Gesundheit des Kinderwunschpaares, und vor allem für das langersehnte eigene Kind, keine speziellen Risiken dar. Trotzdem sind die geschichtlichen, politischen, religiösen, ideologischen Hintergründe in verschiedenen Ländern sehr komplex, was sich in der Umsetzung gesetzlicher Bestimmungen zeigt. Daher gibt es teilweise große Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten, was in der Reproduktionsmedizin erlaubt ist und was nicht.

Aktuelle Beiträge aus dem Kinderwunsch-Blog:


Leistbare Kinderwunschbehandlung – heute und morgen

von IVF Zentren Prof. Zech,
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Symbolbild | Foto: Shutterstock „Wie sollen wir das machen? Können wir es uns überhaupt leisten?“ … In Zeiten wie diesen, wo die Corona Virus-Pandemie große wirtschaftliche und soziale Unsicherheit hervorruft, sind solche Gedanken in vielerlei Hinsicht absolut nachvollziehbar und beschäftigen möglicherweise auch zahlreiche Paare mit Kinderwunsch. Besonders in Situationen, in denen bereits vor der Geburt(More)…



UPDATE Prä-Implantations-Screening – Was wir heute wissen

von IVF Zentren Prof. Zech,
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Symbolbild | Foto: Shutterstock Wir haben uns bereits mehrfach, auch in vorangegangenen Blog-Beiträgen, kritisch mit der genetischen Analysetechnik im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung, dem Pre-Implantation-Genetic Screening (PGS) auseinandergesetzt. Dabei gilt es, die medizinische Praxis an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen bzw. neue, robuste Forschungsergebnisse in die klinische Praxis einfließen zu lassen. Gibt es also neuere Resultate, die(More)…



Kinderwunschmedizin und Elternschaft im 21. Jahrhundert | Internationales Symposium mit fächerübergreifenden Themen und Experten

von IVF Zentren Prof. Zech,
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© 2020 NEXTCLINIC IVF Zentren Prof. Zech – Bregenz „Rechtlichen Aspekte und Herausforderungen der Kinderwunschmedizin im europäischen Kontext – Was muss der Gynäkologe in der D-A-CH Region beachten?“, „5 Jahre Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes in Österreich – Was hat sich geändert?“, „Die psychosoziale Komponente der Gametenspende“ … Diese und weitere Inhalte werden am 29. Mai 2020(More)…



„Sagen wir es unserem Kind?“ | Aspekte zum familiären und gesellschaftlichen Leben nach einer IVF-Behandlung mit Eizellspende

von IVF Zentren Prof. Zech,
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Symbolbild | Foto: Shutterstock 1978 kam Louise Brown im englischen Oldham zur Welt. Sie war das erste sogenannte „Retortenbaby“, also der erste Mensch, welcher durch eine „Künstliche Befruchtung“ gezeugt wurde. Bereits fünf Jahre später erfolgten die ersten Kinderwunschbehandlungen mit einer Eizellspende. So verfügt die heutige Reproduktionsmedizin über eine jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet. Ausschlaggebend für(More)…