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FÜR DAS PAAR
Wer beabsichtigt, mit medizinischer Hilfe Eltern zu werden, bedenke bitte, dass neben eventuell notwendigen Untersuchungen und Medikamenten, die verschrieben werden, zusätzlich selbst etwas getan werden kann, um das Entstehen und die weitere Entwicklung einer normalen Schwangerschaft zu unterstützen.
ERNÄHRUNG
Einen wichtigen Einfluss auf den normalen Hormonhaushalt hat der Stoffwechsel (Über-/Untergewicht). Eine eiweiß- und vitaminreiche Kost ist empfehlenswerter als Fette und Kohlehydrate. Eiweißreich ist beispielsweise: mageres Fleisch, Fisch, Käse, Ei und Topfen. Vitaminreich ist Obst und Gemüse.
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Kohlehydrate (wie Brot, Mehlspeisen, Zucker, Mehl, Kartoffeln, usw.) sollten ebenso wie Fette (Schmalz, Öl, Butter) nur in mäßigen Mengen gegessen werden. Dies gilt besonders bei höherem Körpergewicht. Alkohol (gleichgültig, ob Bier, Wein, Most, Kognak, usw.) ist nur in kleinen Mengen vertretbar. Sofern eine Lebererkrankung besteht oder früher bestand, ist Alkohol verboten.
Die möglichen Folgen von Genussmitteln (Nikotin) und anderen Giften sind: Zu geringes Geburtsgewicht der Babys, spontane Fehlgeburten, Erbschäden und sogar erhöhte Krebsrisiken der Kinder. Untersuchungen haben ergeben, dass die Lungenkrebsrate bei Männern anstieg, deren Väter giftigen Dämpfen mit Chromverbindungen ausgesetzt waren, wie z.B. Schweißarbeiter. Deshalb sollten Paare vor der Konzeption auf Alkohol und Rauchen verzichten und sich 90 Tage lang von Chemikalien und Strahlungen fernhalten. Dies ist genügend Zeit für die Regeneration gesunder Spermien.
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GESCHLECHTSVERKEHR
Obwohl man es seit Jahrhunderten weiß, ist es doch eine wenig verbreitete Erkenntnis, dass im Durchschnitt etwa zweimal wöchentlich Geschlechtsverkehr sinnvoll ist, da diese Frequenz den biologischen Verhältnissen am ehesten Rechnung trägt („Zweimal die Woche gibt im Jahr 104, das schadet weder ihr noch mir.“ Zitat von Martin Luther).
Die größte sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes besteht bereits um das 21. und 24. Lebensjahr und nimmt zunächst bis zum 30. Lebensjahr nur wenig (individuell sehr verschieden), dann jedoch stärker ab.
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Bei Frauen mit Kinderwunsch ist es günstig, wenn sie vor dem Verkehr das Gesäß durch Unterlegen eines Polsters etwas höher lagern und nach dem Verkehr wenigstens etwa 1 Stunde liegen bleiben. Die Stellung beim Geschlechtsverkehr ist zunächst gleichgültig, solange ein völliges Eindringen des Gliedes in die Scheide möglich ist. Lediglich bei Lageveränderung der Gebärmutter, Rückwärtslagerung und Knickung (diesen Befund erfährt die Frau durch den Gynäkologen), kann bei Rückenlage das Eintauchen des Muttermundes nach dem Samenerguß in den Samensee fraglich sein. Dann sollte der Verkehr in Knie-, Ellenbogen-, Bauch- oder Seitenlage der Frau erfolgen. Da Urin und andere Flüssigkeiten ausgesprochen samenfeindlich sind, sollte der Mann in der letzten halben Stunde vor dem Verkehr nicht urinieren und die Frau keine Scheidenspülung vornehmen.
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